Therapien
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Östliche Verfahren
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Westliche Verfahren
- Frauen
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Östliche Verfahren
Akupunktur
Die Akupunktur ist innerhalb der 5
Säulen der chinesischen Medizin
(Kräutertherapie , Tuina (spez.
Massage), Atem- und Bewegungstechniken (Qi
Gong) und chinesische Ernährungslehre)
eine weitere klassische
Behandlungsmethode der traditionellen
chinesischen Medizin (TCM).
Mit dünnen flexiblen Nadeln werden die
Akupunkturpunkte stimuliert, um den
Qi-Fluß oder auch Energie-Fluss der
Meridiane und somit auch Organsysteme
anzuregen. Inzwischen gibt es einige
renommierte wissenschaftliche Studien
über die Wirksamkeit der Akupunktur.
Anwendungsgebiete:
-
Orthopädische Erkrankungen ( z.B.
Hexenschuss, Ischiassyndrom,
Gelenkbeschwerden)
-
Neurologische Beschwerden (z.B.
Migräne
-
Herz-Kreislauferkrankungen (z.B.
Hoher Blutdruck)
-
Lungenerkrankungen ( Asthma,
Bronchitis)
-
Magen-Darmerkrankungen (z.B.
Gastritis, Verstopfung)
-
Gynäkologische Beschwerden
(Zyklusstörungen, Blasenleiden)
- Hals-Nasen
–Ohrenerkrankungen (Tinnitus,
Sinusitis)
- Psychische
/ Psychosomatische Beschwerden bzw.
Suchterkrankungen wie z.B.
Adipositias, Nikotinabhängigkeit
Tuina Anmo
Tui heißt schieben, Na bedeutet ziehen.
Die Tuina gehört ebenfalls zum
Gesamtkonzept der TCM. Tuina ist eine
spezielle Art von Massage, bei der
ebenfalls die Meridiane und
Akupunkturpunkte durch verschiedenste
Grifftechniken und Bewegungen angeregt
werden können. Die Anwendung richtet
sich nach dem Beschwerdebild und kann
die Akupunktur oder andere Behandlungen
gut ergänzen.
Chinesische
Ernährungslehre
Die Ernährung spielt in der Medizin und
in der Heilung von Krankheiten eine
wichtige Rolle. Im Unterschied zu
anderen Ernährungsformen klassifiziert
die Ernährung nach den fünf Elementen
die Nahrungsmittel und Speisen nach
ihrer thermischen Wirkung und nach ihrem
Geschmack.
Thermische Wirkung
In der chinesischen Medizin werden die
Nahrungsmittel nach ihrer thermischen
Wirkung eingeteilt in die Kategorien:
heiß - warm - neutral - erfrischend -
kalt. Es gibt also Nahrungsmittel, die
den Körper eher erwärmen und andere, die
kühlen. Damit kann erstens dem äußeren
Klima Rechnung getragen werden, indem
man im Sommer mehr erfrischende Nahrung
zu sich nimmt, wie etwa Blattsalate,
Zucchini, Gurken, Tomaten und Melonen -
im Winter mehr warme Nahrung, wie Kohl
und deftige Eintopfgerichte.
Außerdem kann jeder seiner Konstitution
entsprechend essen (Hitzköpfe sollten
Grillsteaks, Knoblauch und scharfe
Gewürze meiden und zum Beispiel mit
Spinat, Spargel und Stachelbeeren ihrer
inneren Hitze entgegenwirken.
Für „Frostbeulen“ wären beispielsweise
Grillfleisch, Lauch, Ingwer geeignet um
sich aufzuwärmen).
Gewicht
Gewichtsprobleme haben oft mit der
„falschen“ Ernährung zu tun. Oft nehmen
Menschen mit Übergewicht zu Diätzwecken
viel Rohkost und Milchprodukte zu sich.
Wenn sie wüssten, dass der Körper durch
zuviel Rohkost auskühlt und durch zuviel
Milchprodukte sogar noch „verschleimt“
und dass dadurch der Körper nicht mehr
in der Lage ist, Fett zu verbrennen,
wäre schon der erste Schritt zur
Gewichtsreduktion erreicht.
Mit Hilfe der Akupunktur kann zusätzlich
zu einer entsprechenden
Ernährungsumstellung der Appetit
gezügelt und die Verdauung und der
Stoffwechsel angeregt werden.
Nikotin
Mit Hilfe der Ohrakupunktur können keine
Wunder vollbracht werden, aber
Entzugserscheinungen bei
Nikotinentwöhnung gemildert werden und
der „JANG“ /das Verlangen nach Nikotin
gedrosselt werden, so dass einem das
Aufhören erleichtert wird.
Aber auch hier gilt die Compliance, d.h.
der Willen und die Mitarbeit des
Patienten ist das Wichtigste an der
Behandlung. Eine weitere Unterstützung
ist die Entgiftung mit pflanzlichen und
homöopathischen Mitteln, um den Körper
schneller von den Giften zu befreien und
den Stoffwechsel anzuregen.
Westliche Therapien
Schröpfen
Diese,
normalerweise unblutige Methode ist
schmerzfrei und uralt. Während früher
mit Bambusröhren geschröpft wurde,
geschieht das heute mit entsprechend
angenehm geformten Glaskugeln. Der
Unterdruck kann auf verschiedene Arten
erzeugt werden: Entweder durch Absaugen
der Luft aus dem Glas oder durch
kurzfristige Erhitzung des Glasinneren
mit Hilfe einer Flamme. Der Unterdruck
wirkt wie eine Bindegewebsmassage, der
Fluss von Qi, Blut und Lymphflüssigkeit
wird angeregt, die lokale Durchblutung
der Haut- und Muskelschichten gefördert.
Eine besondere Variante stellt das
blutige Schröpfen dar. Diese wird bei
besonders starken und
behandlungsresistenten Stagnationen
eingesetzt. Bevor geschröpft wird,
werden mit Hilfe von Nadeln,
"Pflaumenblütenhämmerchen", einer Art
Minihammer mit mehreren Nadelspitzen,
oder Nadelrollern die oberflächlichen
Blutgefässe eröffnet.
Der, durch das Schröpfen ausgelöste
Unterdruck bringt das Blut stärker in
Bewegung, lässt die Miniaturöffnungen
etwas bluten und hilft, auch
Stagnationen in der Tiefe der Muskulatur
zu beseitigen.
Besonders gut lassen sich damit
Beschwerden der Muskulatur wie
Verspannungen, Myalgien etc. behandeln.
Eine weitere Form des blutigen
Schröpfens ist die Behandlung mit Hilfe
des Blutegels. Durch das Sekret Hirudin,
das er während des Saugens abgibt, wird
Blut verdünnt und bewegt. Damit können
z.B. Migräne, Tinnitus oder auch
schwerere Krankheitsbilder wie periphere
arterio-venöse Durchblutungsstörungen
behandelt werden.
Fußreflexzonenmassage
Die
Fußreflexzonenmassage ist eine
Heilmassage, die ganzheitliche, das
heißt physische und psychische Wirkungen
hat. Sie aktiviert die
Selbstheilungskräfte durch Reize, die am
Fuß ausgelöst werden.
Die Fußreflexzonenmassage ist heute als
alternative Heilmethode anerkannt und
hilft uns bei unzähligen Krankheiten.
Diese werden behandelt über Zonen am
ganzen Fuß, die den einzelnen Organen
zugeordnet sind. Ist ein Organ nicht in
Ordnung, reagiert auch die entsprechende
Reflexzone auf Druck empfindlich.
Die Anwendungen finden sich
hauptsächlich bei vegetativen Störungen,
d.h. Magen/Darmerkrankungen,
Blasenleiden, Bluthochdruck,
Verspannungszustände, allgemeine Unruhe
oder einfach um sich etwas gutes zu tun.
Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage ist eine
leichte Massageart, bei der in
Abwechslung zwischen Schub - und
Entspannungsphasen entlang der
Lymphbahnen massiert wird. Mit Hilfe der
Lymphdrainage lässt sich der Lymphfluß
fördern und Wasseransammlungen im Gewebe
werden abgeleitet..
Die Lymphdrainage ist bewährt bei
Lymphödemen, allg. Abwehrschwächen,
Kopfschmerzen, rheum. Erkrankungen, nach
Brustkrebsoperationen, offenen
Beingeschwüren, Krampfadern,
Durchblutungsstörungen der Beine.
Auch am Kopf bzw. im Gesicht ist die
Lymphdrainage anwendbar, bei z.B.
Migräne, Sinusitis, geschwollenen
Augenlidern oder einfach nur zur
Entspannung und zur Verschönerung des
Hautbildes.
Die Manuelle Lymphdrainage ist übrigens
verschreibungsfähig.
Die Baunscheidt-Methode
Die Baunscheidt-Methode wird auch als
Akupunktur des Westens bezeichnet.
Entwickelt wurde dieses Verfahren zu
Ende des vergangen Jahrhunderts. Der
Entdecker dieser Methode, der Mechaniker
Carl Baunscheidt, hatte jahrelang unter
Rheuma gelitten, als ihn eines Tages,
während er in seinem Garten ein
Schläfchen hielt, Mücken in seinen
beinahe schon steifen Arm stachen. Der
Arm schwoll an und entzündete sich –
doch als die Folgen der Insektenstiche
abgeklungen waren, waren auch die
rheumatischen Beschwerden verschwunden.
Baunscheidt kam auf die Idee, einen
Apparat zu entwickeln, der Mückenstiche
imitiert. Das Gerät, mit dem dabei
gearbeitet wird, ist mit feinen
Stahlnadeln bestückt, die durch eine
Feder in die Haut geschnellt werden
können. Mit diesen "Mückenstichen" wird
am Nacken begonnen und über den Rücken
weiter vorgegangen. Inzwischen gibt es
mehrere Geräte, die eigens dafür
entwickelt worden sind, z.B. der sog.
Nadelroller (kleine Rolle mit Nadeln)
oder der Pflaumenblütenhammer (kleines
flexibles Hämmerchen mit feinen Nadeln).
Die genadelten Stellen werden mit
aromatisch riechendem Öl eingerieben.
Auf den behandelten Stellen entsteht
dann eine schwache Rötung und der
Patient bekommt kleine Pusteln, welche
aber nach einigen Minuten wieder
verschwinden. Es kommt eventuell auch zu
einem kurzzeitigen Juckreiz, der sich
aber gut aushalten lässt.
Die Wirkung erklärt sich erstens durch
die starke lokale
Durchblutungsverbesserung des Gewebes
und der Muskulatur, als Folge stellt
sich in dem Bereich eine erhöhte
Stoffwechseltätigkeit ein, zweitens wird
die Lymphe angeregt mit Ableitung von
Exsudat.
Außerdem werden durch das spezielle ÖL
bestimmte Botenstoffe im Körper
angeregt, die das Immunsystem anregen
und viertens können über die Reflexzonen
am Rücken (Head´sche Zonen) auch innere
Organe angeregt werden.
Somit findet das Baunscheidtieren
Anwendung bei folgenden Erkrankungen:
Krämpfe, Rheumatismus, Gicht und
Lähmungserscheinungen, alle Arten von
Lungenleiden, Allgemeine
Infektlabilität, Krankheiten im
HNO-Bereich , Urogenitale Erkrankungen,
Bandscheibenschäden, Hexenschuss,
Gelenksentzündungen und bei Migräne
sollte man es auch einmal mit einer
Baunscheidt-Behandlung versuchen.
Wirbelsäulentherapie nach
Dorn
Die Dorn-Wirbelsäulentherapie ist eine
sanfte und nebenwirkungsarme Methode.
Geeignet ist die Methode für alle
Wirbelverschiebungen, Erkrankungen
innerer Organe durch
Spinalnerveneinklemmung, Skoliosen, v.a.
Jugendlicher und statischer Art.
Rückenschmerzen kennt inzwischen fast
jeder. Oft sind Rückenschmerzen auf
Fehlstellungen der Wirbel und Gelenke
zurückzuführen, die oftmals unbehandelt
bleiben. So leben viele Menschen mit
ihren Rückenproblemen, weil dies mit
fortschreitendem Alter schon fast "dazu"
gehört. Doch Fehlstellungen von Wirbeln
und Gelenken rufen nicht nur Beschwerden
des Bewegungsapparates hervor, sondern
haben auch Auswirkungen auf die inneren
Organe und die Psyche.
Mit der Dorn-Methode können die Ursachen
von Rückenschmerzen auf sanfte Art und
Weise behandelt werden und die Schmerzen
werden in vielen Fällen beseitigt.
Erforderlich ist dafür lediglich ein
bisschen Geduld und Disziplin von Seiten
des Patienten, der auch zu Hause einige
unterstützende und vorbeugende Übungen
durchführen sollte. Die Methode ist sehr
sanft und für den Patienten völlig
ungefährlich. Eine anschließende
Rückenmassage, entspannt die Muskulatur
und ist Bestandteil der Behandlung.
Die erste Behandlung dauert etwa eine
Stunde, manchmal auch etwas länger. Die
Stärke der Berührung wird der
Situation/dem Patienten angepasst.
Speziell an der Dorn-Behandlung sind
verschiedene spezielle einfache
Bewegungen, die der Patient auszuführen
hat.
Akute Schmerzen sind oft schon nach
einer ersten Behandlung verschwunden.
Bei chronischen Beschwerden empfiehlt
sich eine wiederholte Therapie über
einen mehrwöchigen Zeitraum. Dieser wird
individuell festgelegt.
Regelmäßiges Bewegen, Sport oder
krankengymnastische Übungen und
tägliches Trinken von ca. 2 Liter Wasser
sind einfache Mittel, die schon für mehr
Wohlbefinden sorgen können und die
Therapien sinnvoll unterstützen.
Fruchtbarkeitsmassage
nach Gowri Motha
Therapieprinzipen
- Regulation des weiblichen
Hormonhaushalts
-Entgiftung/ Ausleitung
(Lymphsystem wird angeregt)
-Repositionieren; alles wird
dahin geschoben, wo es hingehört, sanft
aber konsequent
-Entspannung, der Körper wird auf
eine gleichmäßige Temperatur gebracht
-Reflexzonen des Körpers werden
angesprochen
-Selbstheilungskräfte des Körpers
werden angeregt
-Qi-Fluss (Energiefluss) des
Körpers wird wiederhergestellt,
Blockaden sollen gelöst werden
Massiert wird zunächst sitzend am
Rücken, angefangen an der
Halswirbelsäule bis hinunter zum
Kreuzbein, anschließend wird der Bauch
mit sanften streichenden Massagegriffen
behandelt.
Eine Massage dauert ca. 45 min. und
sollte 6-8 mal einmal pro Woche
durchgeführt werden.
Meist liegen keine
anatomisch-organischen Störungen,
sondern psychosomatische Gründe vor,
wenn sich keine Schwangerschaft
einstellen will. Ungünstige
Lebensumstände, Streß, Ärger, Ängste
oder andere seelische Blockaden stören
den freien Energiefluß (Qi-Fluß) in den
Meridianen und können dadurch das
hormonelle Gleichgewicht durcheinander
bringen und so eine Befruchtung oder
Einnistung stören.
Mein Ziel ist es, den Körper physisch
und psychisch ins Gleichgewicht zu
bringen, Streßhormone durch Enstpannung
abzubauen und so den „Boden“ für eine
Schwangerschaft zu bereiten.
Mit Akupunktur kann ebenfalls die
Spermienqualität verbessert werden und
bei Frauen der Zyklus reguliert werden.
So lassen sich z.B. eine
Gelbkörperhormonschwäche, PMS, leichte
Endometriose positiv durch Akupunktur
und Kräuter beeinflussen.
Auch wenn Sie sich entschieden haben,
den Weg der künstlichen Befruchtung zu
gehen, ist es sinnvoll, mit sanften
Methoden die doch sehr funktionale
Behandlung zu begleiten.
Mit meiner Kollegin Petra Neels (www.petra-neels.de)
arbeite ich zusammen an dem Thema; sie
untertützt den Kinderwunsch mit
psychotherapeutischen Methoden.
Mehr Info´s unter
www.kinderwunschtraum.de
Wechseljahre
Therapieprinzipien
-Regulation des weiblichen
Hormonhaushalts
-Körperbezug, Wahrnehmung von
Veränderungen
-Veränderungen annehmen
-Entgiftung/ Ausleitung (Lymphsystem
wird angeregt)
-Repositionieren; alles wird dahin
geschoben, wo es hingehört,
sanft aber konsequent
-Entspannung, der Körper wird auf eine
gleichmäßige Temperatur gebracht
-Reflexzonen des Körpers werden
angesprochen
-Selbstheilungskräfte des Körpers werden
angeregt
-Qi-Fluss (Energiefluss) des Körpers
wird wiederhergestellt, Blockaden sollen
gelöst werden, Hitzewallungen u. andere
unerwünschte klimakterische
Erscheinungen können reduziert werden
Ein spezielles Massagekonzept für die
Harmonisierung des weiblichen
Hormonhaushaltes sogrt für
Ausgeglichenheit und Wohlbefinden für
Frauen jeden Alters und jeder
Lebenssituation.
Entwickelt wurde sie aus der
Fruchtbarkeitsmassage von dem indischen
Heiler Joseph B. Stephenson, sowie aus
anderen Massage-Arten (Tuina),
Fußreflexzonenmassage und verschiedenen
Akupressur-Elementen. |